Historie

Fassanstich_1 Neukoellner maientage

Fassanstich mit der Bürgermeisterin Dr. Franziska Giffey 2016

Die Neuköllner-Maientage schreiben nun seit 52 Jahren Volksfestgeschichte und gehören zur Neuköllner Volksfestkultur.

Im Jahr 1965 erstmals ins Leben gerufen, diente das durch zwei gestandene Schausteller und Familienväter (Hans Purwin und Harry Wollenschlaeger) ins Leben gerufene Familienfest zur Erheiterung der angeschlagenen Gemüter der West-Berliner. Berlin, geteilt in Ost und West, war eine Tragödie für zahlreiche Familien. Das Volksfest als Familienerlebnis sollte für Ablenkung und Freude sorgen und tut dies, dank Thilo-Harry Wollenschlaeger, auch noch über 50 Jahre später.

Hans Purwin und Harry Wollenschlaeger haben das beliebte Volksfest, die Neuköllner Maientage, schon immer als Treffpunkt im Grünen mit Belustigung und Familienunterhalten für die Menschen des Bezirks gesehen.

 

Doch nicht nur die Veranstaltung ist historisch, sondern auch das idyllische Veranstaltungsgelände. Die „Hasenheide“, welche ursprünglich in Rixdorf lag, das erst 1912 in Neukölln umbenannt wurde, ist seit jeher ein Symbol für Freizeit, Erholung und Bewegung und gehört damit zu den traditionellen Vergnügungsvierteln Berlins.

 

Heute wie damals zieren Café- und Bier-Gärten, Schaustellergeschäfte und Attraktionen die Hasenheide während der Volksfestsaison und fördern das bunte multikulturelle Treiben auf dem Gelände.

Die Zusammenführung von Kulturen hat eine große Tradition auf der friedvollen Veranstaltung, die stets ruhig und sicher verläuft, auch mit der Unterstützung der Polizei, dem Ordnungsamt und dem privaten Wachschutzes auf dem Volksfest.

 

Dank der guten Zusammenarbeit zwischen dem Bezirk Neukölln und den Berliner Schaustellern, welche achtsam und nachhaltig mit dem Festplatz umgehen, können alle Berlinerinnen und Berliner, bei kostenfreiem Eintritt dieses wundervolle Volksfest genießen und sich weiterhin im Volkspark erholen.